15. April 2019 wolffkollmar

Weshalb geht Wissen in unserer Arbeitswelt verloren?

„Kann mir jemand bei diesem Programm helfen?“ „Nein, Frau Müller war die letzte, die sich damit noch auskannte – sie ist seit dem letzten Jahr pensioniert.“ Immer häufiger stehen Unternehmen vor dem Problem, dass in Jahrzehnten erworbenes Expertenwissen durch die Verrentung älterer Beschäftigter verloren geht.

Warum wird das Wissen nicht weitergegeben und gesichert?

Klassische „Übergabeprozeduren“ sind oft nicht geeignet, den Verlust der ausscheidenden Wissensträger adäquat zu kompensieren: Der Wissensgeber weiß in der Regel gar nicht, was von seinen Wissensbeständen unverzichtbar ist und hat darüber hinaus kein didaktisches Konzept, das vorhandene Wissen weiterzugeben. Die Führungskräfte wissen ihrerseits nicht, welches Wissen genau weitergegeben wurde und ob das Wissen bei den nachfolgenden Mitarbeitenden angekommen ist.

Wie kann man das Wissen für eine Organisation retten?

Mit Hilfe von sogenannten Kompetenzpiloten kann Experten-Know-how in unterschiedlichen Kompetenzbereichen ermittelt und in spezifische Personenreporte zusammengefasst werden. Dieser strukturierte Wissenstransferprozess erfolgt nach didaktischen und arbeitspsychologischen Prinzipien und sollte möglichst von externen Moderatoren unterstützt werden. Gemeinsam werden „Wissensbäume“ erarbeitet, die es ermöglichen, das Know-how der Wissenden zu verbildlichen. Darüber hinaus können Mentorenprogramme den Wissenstransfer von Alt nach Jung initiieren und sicherstellen. In einem Mentoring wird gezielt aus der Bedarfsperspektive des Mentees Erfahrungswissen genutzt.

Wer begleitet mich bei diesem Vorgehen?

Gerne unterstützen wir Sie in diesen Personalentwicklungsprozessen, damit auch Ihre älteren Mitarbeitenden das Gefühl haben, dass am Ende eines langen Arbeitslebens ihr berufliches Lebenswerk in „gute Hände“ übergeht.